Audioüberwachung

Im Prinzip arbeitet jede Mutter mit einer Audioüberwachung, wenn sie ein Babyfon benutzt, sie hört ob ihr Kind weint oder schläft, sich bewegt und regelmäßig atmet, wenn sie sich in einem anderen Zimmer befindet. Leider sind nicht alle Anwendungen einer Audioüberwachung so harmlos und sinnvoll. Mikrophone werden in Büros installiert um Angestellte auf ihre Loyalität zu überprüfen, Telefongespräche abzuhören und Tratsch untereinander aufzuzeichnen.

Männer testen ihre Frauen auf Treue, Frauen ihre Männer auf das Gleiche und so wird das Gegenseitige Bespitzeln zu einem kurzweiligen, einfachen Zeitvertreib. Die Zubehörbranche für Audioüberwachungsgeräte lässt sich für jede Hausfrau und für jeden Elektronikfachmann das passende Gerät einfallen, leicht zu bedienen, simpel oder ausgereift, günstig oder teuer, mit oder ohne Software. Für jeden Geldbeutel was dabei,  ist die Audioüberwachung in der heutigen Zeit kein Hexenwerk mehr.

Der Nachbar in der Kleingarten –Parzelle nebenan wird abgehört, die Putzfrau überwacht, die Kinder kontrolliert und die Großmutter per Audioüberwachung beaufsichtigt. Wer spricht über wen, was und wie lange. Die Speicherkapazität der Geräte ist auf dem modernsten Stand und mit der dazugehörigen Software kann das Ganze direkt auf dem PC abgespielt werden. Büros werden von Zuhause überwacht ohne Aufwand und ohne schlechtes Gewissen. Es ist ja nur rein informativ und hat mit Bespitzelung überhaupt nichts zu tun. Mini Wanzen heißen die kleinsten der Audioüberwachungsgeräte und können einfach und relativ unsichtbar überall dort angebracht werden, wo es subjektiv etwas zu hören gibt.

Um sich vor diversen Lauschangriffen zu schützen gibt es eine Vielzahl an Aufspürgeräten, die Audioüberwachungssender aufspüren und so vor unerwünschten Lauschangriffen schützen.
Doch es gibt auch positive Anwendungen einer professionellen Audioüberwachung. Ein Voice-Recorder in einem Flugzeug, welcher bei einem Unglücksfall  oder einer Störung genau die Dialoge von Kapitän und Copilot  aufzeichnet und so schon viele Unglücksursachen ermittelt werden konnten.  Kranke nutzen Audioüberwachungen um Atemstillstände oder Atemaussetzer zu ermitteln.  Für Vogelliebhaber gibt es Richtmikrophone mit einer großen Reichweite, so können Vogelstimmen aufgezeichnet und archiviert werden. Klempner nutzen elektronische Stethoskope um defekte Wasserleitungen aufzuspüren. Parabol-Antennentechnik macht das hören durch Wände oder auf große Entfernungen möglich.

Nebengeräusche werden heraus gefiltert. Kopfhörer minimieren störende Geräusche von außen. Das abhören ahnungsloser Personen ist je  nach Größe und Qualität der Richtmikrophone über große Distanzen möglich. Geheimdienste und andere Institutionen nutzen diese Abhörtechniken zur Informationsbeschaffung. Die rechtliche Seite ist klar definiert, es ist verboten Personen ohne deren Einwilligung abzuhören und daher strafbar.
Die Variante Babyfon ist die freundlichste und sinnvollste Erfindung der Audioüberwachung, die Intension ist die Sorge um das Wohl des Kindes, keine Heimlichtuerei, kein Ausspionieren. Moralisch einwandfrei.
 


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