Personenschutz - die Ergänzung zur Kameraüberwachung
Nicht nur die großen Stars aus Hollywood oder Personen mit beträchtlichem finanziellen Vermögen engagieren sich Personenschützer. Auch vermeintlich unbedeutende Leute lassen ihre Kindern von ihnen zur Schule bringen oder sich im Alltag begleiten. Jedem, der etwas zu verlieren hat, dürfte daran gelegen sein, seine Güter bestmöglich zu schützen. Personenschützer leisten diesen Dienst sehr diskret und effektiv. Dabei kommen die sportlich ausgebildeten Personen in der Regel ohne den Einsatz von Waffen aus. Einzig ihre Ausbildung in mehreren Kampfsportarten genügt, einen Angreifer in seine Schranken zu weisen.
Neben einer allgemeinen körperlichen Fitness, die bei allen Personenschützern vorausgesetzt ist, wird regelmäßig die Beherrschung wenigstens einer Kampfsportart auf hohem Niveau verlangt. Häufig handelt es sich dabei um Leute, die seit ihrer Kindheit oder Jugend in Karate, Taekwondo, Ringen oder Boxen trainiert wurden und in ihrem Sport auch die höheren Meistergrade erworben haben. Einige von ihnen besitzen zudem eine militärische Ausbildung in den diversen Spezialeinheiten. Nicht selten beherrschen Personenschützer somit ein oder sogar zwei Nahkampfausbildungen perfekt und weitere Selbstverteidigungsmaßnahmen zumindest noch in den Grundzügen.
Doch reicht es nicht, diese Kenntnis einmal erworben zu haben. Personenschützer müssen beinahe täglich trainieren, um ihren Körper geschmeidig zu halten und die erworbenen Fähigkeiten nicht zu verlieren. Dazu kommt, durch Waldläufe oder Radfahrten fit zu bleiben. Schließlich kann stets der Ernstfall eintreten und der Schutz einer Person zur Aufgabe werden. Dann müssen die Bewegungsabläufe und die einzusetzenden Maßnahmen blind beherrscht werden. Schließlich haben sich die Personenschützer an das Gesetz zu halten und dürfen ihre Klienten nicht mit allen Mitteln schützen.
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