Sicherheit im Haus

Wer kennt nicht die Schreckensszenarien, man kommt Nachhause und stellt fest, es wurde eingebrochen. Alles ist durchwühlt, die Uhr des Vaters, das Porzellan von Oma, die Videoanlage von Peter und der Schmuck von Mutti, alles weg. Privatsachen werden durchwühlt, verstecktes entdeckt, Schubladen verwüstet und geliebte Dinge mutwillig zerstört. Der Eingriff in die Privatsphäre und der Verlust des Sicherheitsgefühls lassen so manch Heimgesuchten nachts keine Ruhe mehr finden. Traumata müssen behandelt werden und manchmal führt kein Weg am Psychologen vorbei. Doch wie kann man sich gegen die unliebsamen Langfinger sinnvoll schützen?

Entgegen vieler Meinungen werden die meisten Einbrüche tagsüber verübt. Die Bewohner werden ausspioniert und stehen die gepackten Koffer vor der Tür, ist das gleichzeitig eine Einladung für Diebesgesindel. Hintereingänge wie Terrassentüren, gekippte Fenster und Dachfenster sind für die Einbrecher eine Leichtigkeit. Fenster werden im Regelfall aufgehebelt, Glasschäden sind eher selten. Neben einbruchhemmenden Türen, Fenstern und Fenstergittern gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten sein Hab und Gut zu schützen. Videoüberwachungskameras, Alarmanlagen, Bewegungsmelder und nicht zuletzt eine aufmerksame Nachbarschaft machen es den Langfingern schwer, ungestört zum Zuge zu kommen. Es gibt Alarmanlagen die solch einen Krach machen, dass der Eindringling einen Hörsturz erleidet wenn er den Fensterladen berührt.

Videoüberwachung mit direkter Anbindung ans Polizeirevier, lassen innerhalb weniger Minuten ein Streifenwagen Vorort sein. Und Nachbarn die aufmerksam Fremde in der Straße ausmachen und sich mit der Polizei in Verbindung setzen. Anwesenheitssimulation gehört weiterhin zu den Präventivmaßnahmen gegen Einbrecher. Durch Zeitschaltuhren wir simuliert das jemand Zuhause ist, zu verschiedenen Uhrzeiten geht das Licht im Haus an oder aus. Immer unterschiedliche Zimmer werden beleuchtet, so dass es in keinster Weise zu ersehen ist, dass momentan das Haus nicht bewohnt wird. Auch Angriffe auf Gewerbeobjekte sind an der Tagesordnung, Sicherheitsfirmen kontrollieren die Gebäude in regelmäßigen Zeitabständen und demonstrieren so Präsens. Lichtschranken, Glasbruchmelder und sogar Körperschallmelder helfen die Einbruchsgefahr zu minimieren. Freilaufende Hunde sorgen auch für Abschreckung, wobei manch reißende Wachbestie schon  durch ein Stück Wurst zum kuscheligen Schoßhund wurde. Es empfiehlt sich immer keine Ansammlungen von Wertgegenständen im Haus zu haben. Wertvoller Schmuck, teure Bilder und Bargeld gehören in einen Tresor oder müssen gesondert gesichert werden. Ein gut gesichertes Haus erspart so manchen Handwerker, manch Polizeieinsatz und manch bitter geweinte Träne. Was ist schon der Aufwand und die Kosten ein Haus zu schützen im Gegensatz zu dem Verlust unwiederbringlicher Andenken oder Erbstücke. Wer möchte nicht in den erholsamen Urlaub fahren und das Haus wieder so vor finden wie er es verlassen hat.
 


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