Sicherheit im Internet
Aktuell haben wir einen Fall von Datenklau im Internet. Ein findiger Hacker stiehlt Daten einer Schweizer Bank und bietet die Kundendatei der Deutschen Regierung für mehrere Millionen Euro zum Kauf an. Schweinerei sagen die Einen. Legitim sagen die Anderen. Doch wie konnte das passieren. Normalerweise sind Bankdaten doch durch ausgeklügelte Software gegen Angriffe von außen geschützt. Firmen werden engagiert um Datenschutz-Software zu entwickeln, dass eben so ein schwerwiegender Datenraub einfach unmöglich ist. Viren, Trojaner und Würmer, Ciber-Stalking und Identitätsdiebstahl sind nur einige der unliebsamen Nebenerscheinungen beim Surfen im Internet. Kostenpflichtige Telefonnummern, verschleierte Abonnement-Fallen, Daten-Phishing, sind alles Gefahren die viel Geldverlust und Ärger mit sich bringen können. Spyware richtet sich gemütlich auf ihrem Rechner ein uns spioniert sie aus, Werbemails vermüllen ihren Posteingang und ihr Betriebssystem ist eine einzige Sicherheitslücke.
Doch wie schützt man sich vor diesen Unliebsamkeiten im ach doch so geliebten Internet. Es gibt eine Fülle von Anti-Virensoftware für alle erdenklichen Würmer und Viren, doch der Schutz ist nicht dauerhaft gewährleistet. Kluge Köpfe mit sehr viel negativer Energie machen sich ohne Unterlass Gedanken über neu ausgetüfftelte Angriffe auf Internetnutzer. Es ist eine Art Volkssport in passwortgeschützte Bereiche vorzudringen und sich Einlass zu verschaffen. Der Polizeicomputer, die Banken, das Melderegister, Raketenabschussbasen, Satelliten, Rechenzentren, die NASA, der Bundesnachrichtendienst, alles sehr interessante- und eigentlich auch gut geschützte Institutionen die vor den Angriffen der Hacker keineswegs sicher sind. Zwischen den Jahren 2001 und 2002 soll der Hacker Gary Mc Kinnon in verschiedene Computer der US-Armee eingedrungen sein. Die Luftfahrt, die Marine und das Pentagon waren Ziele seiner Angriffe, wobei er immer beteuerte er suche nur nach Hinweisen auf UFOS. Trotzdem war es für den 26 jährigen kein Problem in die Computer einzudringen und dies trotz ausgeklügelter Sicherheitssoftware.
Es gibt keine Anti-Viren Software die Dauerhaft vor Angriffen schützt. Auch Hacker entwickeln ihre technischen Möglichkeiten weiter, kreieren neue Angriffs-Software, erschaffen neue Würmer und Trojaner und knacken die Codes wann immer sie möchten. Die Veröffentlichung von persönlichen Daten und Lebensgeschichten, auf Facebook oder StudiVZ, das schreiben von Lebensläufen, privaten Geschichten, Erlebnissen und Aktivitäten, die Teilnahme an Chats und das schreiben in einem Blog, lassen Rückschlüsse auf Passwörter zu, die es für die Hacker zum Kinderspiel werden lässt Systeme zu unterwandern. Private Daten haben im Netz nichts zu suchen denn merke, je mehr man im Netz von sich preisgibt desto angreifbarer macht man sich, denn dort sind nicht nur nette Leute unterwegs, wäre ja auch zu schön gewesen.
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